Samstag, 4. Februar 2017

Leuchtlupen sind dank moderner Technik für Senioren leicht zu handhaben

Wie wichtig die Beleuchtung bei einer Lupe ist, zeigt sich meist unterwegs


Foto: djd/A. Schweizer

Rund jeder fünfte Bundesbürger über 70 kommt mit einer Standardbrille nicht mehr aus und benötigt zusätzliche Hilfsmittel.

Gutes Sehen ist ein entscheidender Faktor für Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen. Doch gerade Senioren leiden häufig unter Augenproblemen. Dem "Kuratorium Gutes Sehen" zufolge sehen rund 20 Prozent der über 70-jährigen Bundesbürger so schlecht, dass eine Standardbrille nicht mehr ausreicht. Heute gibt es ein breites Angebot an Hilfsmitteln, die schwache Augen unterstützen können. Dabei wird zunehmend moderne Technik eingesetzt - von der ausgefeilten LED-Beleuchtung bei Lupen bis hin zum digitalen Lesegerät. Über die entsprechenden Optionen informiert beispielsweise die Seite www.sehbehindertenspezialist.de.

Kein Batteriewechsel mehr nötig


Obwohl die neuen Techniken viele Möglichkeiten bieten, scheuen Senioren häufig vor der vermeintlich komplizierten Bedienung zurück. Das fängt beispielsweise mit dem Batterieaustausch bei mobilen LED-Leuchtlupen an. Das Öffnen und Schließen des Fachs und das richtige Einlegen der Batterien bereiten alten Menschen oftmals Schwierigkeiten. Auch das Hantieren mit Ladekabeln und kleinen Steckern ist wenig beliebt. Ein Plus an Komfort bringt deshalb etwa die neue Lupenserie "Ergo-Lux i mobil" von Schweizer Optik. Die Lupe wird per Induktion aufgeladen, sodass kein Batteriewechsel mehr erforderlich ist. Einfach den Lupengriff auf das Induktionspad auflegen, und schnell ist die Sehhilfe wieder einsatzbereit und kann das Sehfeld in gewohnter Helligkeit ausleuchten.

Beleuchtung ist bei der Lupe sehr wichtig


Wie wichtig die Beleuchtung bei einer Lupe ist, zeigt sich meist unterwegs. Denn im Gegensatz zum häuslichen Umfeld, wo das Licht der Sehbehinderung angepasst ist, herrschen an der Bushaltestelle, beim Einkaufen oder im Restaurant oft Dämmerlicht und störende Schattenwürfe, wodurch das Lesevermögen weiter eingeschränkt wird. Moderne Leuchtlupen leuchten nicht nur hell und gleichmäßig, sie sind auch in drei verschiedenen Lichtfarben - warm-, neutral- und kaltweiß - erhältlich. So lassen sich je nach Augenproblem und persönlichem Empfinden die besten Sehergebnisse erzielen.


Laden mit Induktion - wie funktioniert das?


Kabel verknotet, Ladegerät weg, Stecker kaputt - das Laden von elektronischen Geräten kann ganz schön nervig sein. Kabellos und einfach klappt es per sogenannter Induktion. Dabei wird durch eine Spule im Sendegerät Wechselstrom geleitet und so ein Magnetfeld erzeugt. Das Empfangsgerät enthält ebenfalls eine Spule, in der durch dieses Magnetfeld eine elektrische Spannung entsteht, die zum Laden des Akkus genutzt wird. So lässt sich beispielsweise die Leuchtlupe "Ergo-Lux i mobil" kabellos aufladen, indem man sie einfach auf das Induktionspad legt.

Montag, 30. Januar 2017

Internetportal für pflegende Angehörige

Im Internetauftritt der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen finden pflegende Angehörige u.a. Informationen zur Organisation der häuslichen Pflege


Hier geht es zur Webseite


Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen hat in ihrem Internetauftritt ein spezielles Angebot für pflegende Angehörige. Die psychische und die körperliche Gesundheit der pflegenden Angehörigen steht dabei im Vordergrund.

Unter www.unfallkasse-nrw.de/pflegende-angehoerige finden pflegende Angehörige Informationen zur Organisation der häuslichen Pflege, zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für pflegende Angehörige, aber auch zu ihrer eigenen Gesunderhaltung. 

Darüber hinaus wird das Projekt „Neuheit für Pflege – Netzwerk zum Gesundheitsschutz nicht erwerbsmäßig Pflegender“ vorgestellt. So ist das Portal ein Wegweiser zu den aktuellen Angeboten und Beratungsstellen in den jeweiligen Projektstädten. Durch die Vernetzung zu lokalen Angeboten und Informationen wird ein Zugang zu Beratungspartnern, entlastenden Diensten und anderen Hilfsangeboten in der direkten Umgebung geschaffen. Das Portal wird kontinuierlich weiterentwickelt. 

In einem weiteren Portal der Unfallkasse NRW unter www.unfallkasse-nrw.de/gesundheitsdienstportal finden Beraterinnen und Berater, die mit pflegenden Angehörigen in Kontakt kommen, zudem Materialien zum Download, die helfen können, pflegende Angehörige zu unterstützen.

Dienstag, 24. Januar 2017

Der Einbau einer Badewannentür als Einstieg in die barrierearme Badgestaltung

Viel komfortabler in die Wanne


Foto: djd/Tecnobad Deutschland

Ein selbstständiges Leben im vertrauten Umfeld führen - dieser Wunsch älterer Menschen lässt sich nur erfüllen, wenn die baulichen Voraussetzungen es zulassen. Die wenigsten Häuser und Wohnungen in Deutschland sind bereits barrierearm gestaltet. Dabei dürfte die Nachfrage nach seniorengerechtem Wohnraum in den kommenden Jahren stark zunehmen. Die gute Nachricht: Im Badezimmer lassen sich gefährliche Stolperfallen oft mit geringem Aufwand beseitigen.

Badewannentür: Einfacher Umbau mit großer Wirkung


Allzu glatte und rutschige Fliesen oder ein hoher Einstieg in die Badewanne: Bereits Kleinigkeiten können die tägliche Körperpflege erschweren oder im schlimmsten Fall zu Stürzen und Verletzungen führen. Da ist es gut zu wissen, dass sich die vorhandene Wanne schnell und kostensparend umbauen lässt. "In den meisten Fällen ist der nachträgliche Einbau einer Badewannentür möglich. Eine solche Tür erleichtert den Einstieg und reduziert so das Unfallrisiko beim Duschen und Baden", erläutert Alexander Aßmann von Tecnobad. Kaum mehr als einen halben Tag nehme der Umbau demnach in Anspruch. Die um 30 Zentimeter verringerte Zugangshöhe bedeutet eine große Erleichterung für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit. Passgenau wird eine Tür aus bruchfestem Kunststoff in die zuvor herausgeschnittene Öffnung eingesetzt. Unter Telefon 0800-4455998 oder unter www.tecnobad.de gibt es mehr Informationen, ein individueller Beratungstermin vor Ort kann vereinbart werden.

Fördermöglichkeiten nutzen


Je nach Ausführung öffnet die Badewannentür nach oben oder nach innen. Ist sie geschlossen, hält sie absolut wasserdicht. Unter bestimmten Voraussetzungen können für den Türeinbau Fördermittel der Pflegeversicherung beantragt werden. Dies gilt auch für die seit Jahresbeginn 2017 geltenden neuen Pflegegrade. Die Pflegeversicherung zahlt für Maßnahmen, die das Wohnumfeld verbessern, bis zu 4.000 Euro. Voraussetzungen dafür sind unter anderem, dass bereits ein Pflegegrad vorliegt und dass die Förderung vor Beginn des Umbaus beantragt wird.

Umbau in einem halben Tag


Nicht mehr als einen halben Tag benötigen speziell geschulte Handwerker, um eine Wanne mit einer Badewannentür auszustatten. Zunächst wird mit einer Schablone die Position der Tür vorgezeichnet. Anschließend decken die Profis die Wanne ab, um sie vor Beschädigungen zu schützen. Danach sägen sie die Aussparung aus. Den vierten Schritt bildet der Einbau des Zutritts und dessen Abdichtung. Nach einer Endreinigung und einer Wartezeit von 24 Stunden kann die Wanne wieder genutzt werden. Mehr Informationen gibt es unter www.tecnobad.de sowie unter Telefon 0800-4455998.