Samstag, 4. April 2015

Zu wenig barrierefreier Wohnraum

Nur ein bis zwei Prozent aller Wohnungen erfüllen die entsprechenden Vorgaben


In Deutschland gibt es viel zu wenig barrierefreien Wohnraum für Menschen mit Behinderungen. Nur ein bis zwei Prozent aller Wohnungen in Deutschland erfüllen die entsprechenden Vorgaben, schätzen Fachleute. 

In Neubauten sind entsprechende Maßnahmen nicht sehr aufwendig 


„Wenn man nur für die Türen 80 Zentimeter als Durchgangsmaß festlegt und die Flure 120 Zentimeter breit macht; wenn man keine Schwellen einbaut und ein normgerechtes, barrierefreies Bad, dann hat man schon 90 Prozent erreicht“, sagt Professor Bernd Kritzmann, Architekt und Vorsitzender des Vereins „Barrierefrei leben“, in der „Apotheken Umschau“. 

Wer eine bestehende Wohnung barrierefrei umbauen möchte, sollte sich gründlich beraten lassen


Entsprechende Wohnberatungsstellen sind bundesweit leider ungleich verteilt, man findet sie aber gut über das Internet. Stichworte: Wohnungsanpassung, Barrierefreiheit, Wohnberatung. 

Die Online-Seiten machen nicht nur Vorschläge für sinnvolle Umbauten, sondern beraten auch über finanzielle Fördermöglichkeiten.

Quelle: "Apotheken Umschau"

Anmerkung der Redaktion:

Viele nützliche Informationen gibt es auch auf dem Serviceportal "Zuhause im Alter" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Hier kommen Sie zur Webseite: "Zuhause im Alter"

Dort können Sie auch eine kostenlosen Broschüre "Länger zuhause leben" kostenlos bestellen oder herunterladen.

Hier kommen Sie zur Webseite: "Länger zuhause leben"

Dienstag, 31. März 2015

24 Stunden Pflege zu Hause - in Brackenheim gut betreut durch polnische Pflegekräfte und Haushaltshilfen

Ende 2013 war bereits fast jeder fünfte Einwohner in Brackenheim 65 Jahre oder älter


Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und die Nachfrage nach Pflegepersonal nimmt deshalb zu. Diesem bundesweiten Trend kann sich auch die größte Weinbaugemeinde Württembergs, die Stadt Brackenheim im Landkreis Heilbronn nicht entziehen.

Obwohl es in Brackenheim ein vielfältiges Angebot und eine gute Versorgung im Bereich der Ambulanten Pflege gibt, ist es für viele Familien oftmals sehr schwer eine bezahlbare 24-Stunden-Pflege und Betreuung in Brackenheim zu organisieren.

So kann es schon in einem frühen Stadium einer Erkrankung von Demenzpatienten notwendig sein, eine 24-Stunden-Betreuung zu gewährleisten. Die Familien sind hier in den meisten Fällen sehr schnell überfordert. Zum Einen ist es oft nicht möglich, da Angehörige noch im Berufsleben stehen und deshalb nur begrenzt Zeit haben, zum Anderen stoßen Angehörige selbst dort, wo das zeitlich möglich ist, sehr schnell an Ihre psychischen und / oder physischen Grenzen. Oftmals ist es auch so, dass die Angehörigen ihren Lebensmittelpunkt nicht mehr vor Ort haben, was die Sache zusätzlich erschwert.

Die wenigsten Betroffenen wollen ihre vertraute Umgebung verlassen


Spätestens jetzt wird in der Regel darüber nachgedacht, den zu versorgenden Angehörigen in ein Heim zu geben, um ihn gut versorgt zu wissen. Dennoch stehen viele Familien hier im Gewissenskonflikt, denn die wenigsten Betroffenen wollen ihre vertraute Umgebung, ihre eigenen vier Wände gegen den Aufenthalt in einem Pflegeheim eintauschen.

Deshalb steigt die Nachfrage nach einer 24-Stunden-Pflege und Betreuung durch polnische Pflegekräfte und Haushaltshilfen auch in Brackenheim mit seinen Stadtteilen Botenheim, Dürrenzimmern, Haberschlacht, Hausen an der Zaber, Meimsheim, Neipperg und Stockheim  immer mehr an. 

Auch in den angrenzenden Nachbarstädten und -gemeinden Cleebronn, Güglingen, Eppingen, Schwaigern, Nordheim, Lauffen am Neckar, Kirchheim am Neckar und Bönnigheim ist nach Auskunft der gelko Pflegevermittlung (www.gelko-pflegevermittlung.de) gleiches zu beobachten. Bei dieser Art der 24-Stunden-Pflege wohnt die polnische oder osteuropäische Pflegekraft im Haushalt des zu Versorgenden.

Die Versorgung im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung durch eine polnische Pflegekraft ist durch die permanente Anwesenheit eine ideale Lösung um im eigenen zu Hause zu bleiben


Weitere ausführliche Informationen und eine kostenlose Beratung zur 24-Stunden-Pflege in und um Brackenheim erhalten Sie bei der gelko Pflegevermittlung unter der Rufnummer 0711 / 21 95 52 09 oder im Internet unter www.gelko-pflegevermittlung.de .

Donnerstag, 26. März 2015

Wie Angehörige Demenzkranken den Klinik-Aufenthalt erleichtern können

Demente in die Klinik begleiten


Kein seltenes Ereignis: Ein Demenzkranker muss in die Klinik. Eine große Hilfe für den Patienten, aber auch für das Krankenhaus ist es, wenn ein Angehöriger ihn begleiten kann. Manche Kliniken bieten dazu auch  Übernachtungsmöglichkeiten an. 

Die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft hält einen Informationsbogen bereit, den Angehörige ausfüllen und mit ins Krankenhaus nehmen können, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. 

Hilfreich ist es auch, ein paar vertraute Dinge für den Patienten mitzunehmen. Das gibt ihm Halt in der fremden Umgebung. Schmuck, Geld oder Schlüssel werden dem Kranken aus Sicherheitsgründen oft abgenommen. Das kann ihn sehr beunruhigen. Dann ist es ratsam, Imitate da zu lassen oder die Geldbörse mit einem kleinen Betrag auszustatten.   

Dieser Beitrag ist erschienen im Apothekenmagazin "Senioren-Ratgeber".

Anmerkung der Redaktion:

Zu dem oben genannten Informationsbogen gibt es auch ein ausführliches Begleitheft "Patienten mit einer Demenz im Krankenhaus".