Mittwoch, 6. Mai 2015

Asthma-Medikamente - Sprays oder Pulverinhalatoren werden nicht immer korrekt bedient

Inhalationstechnik vom Apotheker demonstrieren lassen

© ABDA

Wer gegen eine Lungenerkrankung wie Asthma Medikamente braucht, sollte sich die Inhalationstechnik in der Apotheke erklären lassen. „Viele langjährige Patienten sind davon überzeugt, dass sie ihre Medikamente richtig anwenden. Aber viele Inhalationssysteme sind kompliziert. Die Folge: Sprays oder Pulverinhalatoren werden nicht immer korrekt bedient“, sagt Gabriele Overwiening, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Bundesapothekerkammer. „Hinzu kommt: Erhält ein Patient wegen eines Rabattvertrags ein anderes Präparat als gewohnt, kann eine andere Handhabung erforderlich sein. Patienten sollten deshalb das Beratungsangebot ihrer Apotheke nutzen.“

Richtige Inhalationstechnik je nach Präparatetyp unterschiedlich


Die richtige Inhalationstechnik hängt vom verwendeten Präparatetyp ab. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Dosieraerosole und Pulverinhalatoren. Treibgasgefüllte Dosieraerosole funktionieren wie kleine Spraydosen. Sie sollten vor der Inhalation kräftig geschüttelt werden. Das Mundstück muss bei der Inhalation nach unten zeigen und wird mit den Lippen fest umschlossen. Es sollte regelmäßig gereinigt werden, um ein Verkleben des Ventils zu vermeiden. Bei Dosieraerosolen sollten Patienten langsam tief einatmen und den Atem anschließend etwa zehn Sekunden lang anhalten. 

Bei Pulverinhalatoren wird die Wirkstoffabgabe durch den Atemzug ausgelöst. Patienten sollten deshalb nicht langsam, sondern schnell und kräftig einatmen. So wird der notwendige Atemstrom aufgebaut, damit die Pulverpartikel in sehr kleiner Form in die Lunge gelangen. Die korrekte Anwendung eines Pulverinhalators ist vom verwendeten Gerätetyp abhängig. 

Mittwoch, 29. April 2015

24-Stunden-Pflege in Kornwestheim - Steigende Nachfrage nach polnischen Pflegekräften

Fast jeder fünfte Einwohner in Kornwestheim ist 65 Jahre alt oder älter


Die gelko Pflegevermittlung ( www.gelko-pflegevermittlung.de ) verzeichnet zurzeit eine verstärkte Nachfrage nach polnischen Pflegekräften und Betreuerinnen für die 24-Stunden-Pflege und Betreuung zu Hause in Kornwestheim.

Das Netzwerk in der Ambulanten Alten- und Krankenpflege ist in der knapp 33.000 Einwohner zählenden Stadt Kornwestheim groß und die Pflegebedürftigen sind daher unter „normalen“ Umständen auch gut versorgt.

Spätestens aber, wenn die Versorgung über die üblichen „Hausbesuche“ der ambulanten Dienste hinausgeht, stellt sich für viele Betroffenen und deren Angehörigen die Frage der Organisation und Finanzierung, zum Beispiel einer 24-Stunden-Pflege und Betreuung zu Hause.

Die 24-Stunden-Pflege und Betreuung ist aber in vielen Fällen von Demenzerkrankungen unabdingbar. Die Familie kann das nur in sehr begrenztem Umfang dauerhaft leisten. In der Regel sind die Familienmitglieder selbst noch berufstätig, haben eine eigene Familie oder sonstige anderweitige Verpflichtungen. Zudem wohnen zum Beispiel die Kinder oft nicht mehr am Wohnort der zu versorgenden Eltern.

Familie kann 24-Stunden-Pflege zu Hause nur selten dauerhaft leisten


Selbst in den Fällen wo die 24-Stunden-Pflege in Kornwestheim durch Angehörige geleistet werden kann, stehen diese oft ziemlich schnell an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Oftmals wird auch durch den Ehepartner gepflegt, der selbst schon in einem entsprechenden Alter ist und natürlich im Laufe der Zeit zunehmend älter wird.

Auch dem Umstand geschuldet, dass mittlerweile schon fast jeder fünfte Einwohner von Kornwestheim 65 Jahre alt oder älter ist, werden deshalb polnische Pflegekräfte für die 24-Stunden-Pflege, die im Haushalt mit dem Pflegebedürftigen wohnen und die Angehörigen bei der Alltagsbetreuung entlasten, immer mehr nachgefragt.


Eine ähnliche Entwicklung ist nach Auskunft der gelko Pflegevermittlung   ( www.gelko-pflegevermittlung.deauch in den angrenzenden Städten und Gemeinden Ludwigsburg, Möglingen, Freiberg am Neckar, Marbach am Neckar, Schwieberdingen und Markgröningen zu beobachten. 


Freitag, 24. April 2015

Gefährliche Keime im Haus

Was einen Pflegebedürftigen ernsthaft bedroht, ist für Gesunde keine große Gefahr


Bakterien, bei denen Antibiotika nicht mehr wirken, finden sich zunehmend auch bei pflegebedürftigen Menschen, die zuhause von Angehörigen betreut werden. 

Bedrohen sie damit auch die Familienangehörigen? Nein, sagt Harald Geese, Hygiene- und Pflege-Experte aus Erwitte, im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Für gesunde Menschen seien die gefürchteten Bakterien keine Gefahr, „ein intaktes Abwehrsystem wird damit fertig“, sagt Geese. 

Allerdings benötigen die Angehörigen genaue Informationen über die speziellen Erreger und wie sie sich selbst davor schützen können. Der Hausarzt ist verpflichtet zu beraten, ebenso der Pflegedienst. Dann ist ein fast normales Zusammenleben möglich – auch liebevoller körperlicher Kontakt, der für Schwerkranke so wichtig ist wie die medizinische Therapie. 
 

Quelle: Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber